Frei von Klischeedenken – just like a hippie

Innovationen bedeuten Erneuerung, aber nicht um der Erneuerung willen. Darum müssen auch wir uns ständig erneuern und alles in Frage stellen. Mein Vorbild sind die Hippies. Diese gegenkulturelle Bewegung, die jeden Sinn des Wohlstandes auf den Prüfstand stellte, fordert uns auch heute noch aufgrund ihrer damaligen Denkweise auf, uns von Klischees zu befreien und die Erneuerung also die Innovation anzustreben.

Die Klischee-Kiste

Frauen sind empathisch, Männer faktenorientiert, heißt es. Doch spätestens seit dem Versuch zur Einschätzung von „Linda“ aufgrund von vorgegebenen Beschreibungen von Garderobe oder Bildungsweg, konnten Nobelpreisträger Daniel Kahneman und Amos Tversky nachweisen, dass die Menschen sich lieber für die Wahrscheinlichkeit, als für das Vertraute entscheiden. Im Großversuch entschieden sich die Teilnehmer immer für das, was Klischee war – nicht für die Realität.

Change im Kopf

Veränderungen sind immer schwierig und Gewohnheiten sind zäh. Darum ist beim Change Management in erster Linie Kommunikationskompetenz und Diplomatie gefragt. Und wer könnte das besser als die Assistenz?

Vorstandsfrauen sind immer noch rar

Es geht ja nichts über Statistik. Ist sie repräsentativ, zeigt sie die Wahrheit und nicht die Wahrnehmung. So auch beim Thema Frauen im Vorstand.

#metoo

Ich empfinde Dankbarkeit für Frauen, die den Mut haben Ungerechtigkeiten auszusprechen oder ihre Meinung klar und deutlich zu äußern. Das macht den Geschlechtsgenossinnen Mut gleiches zu tun. Doch das hat Folgen, die nicht immer nur positiv sind. Bei Männern findet man das nämlich männlich, bei Frauen zickig.

Never change a winning team

Das Zusammenspiel zwischen Assistenzen und Vorgesetzten ist ein ganz spezielles und im besten Fall ein effizientes und effektives. Stimmt also die „Chemie“ (natürlich nur im Sinne des professionellen Verhältnisses) sollten sich Chefs und Mitarbeiter auch bei beruflichen Wechseln niemals trennen. Denn ein Team funktioniert als Einheit.

London Special: Grenzenloses Geschäft!?

Eine Expansion ist kein Selbstläufer. Was im Heimatmarkt gut funktioniert, muss nicht automatisch im Ausland genauso erfolgreich sein. Wie denn auch, wenn Sie und ihre Idee keiner kennt. Man muss im wahrsten Sinne erst Grenzen überschreiten, aus der Komfortzone des bekannten Kundenverhaltens gehen und interkulturell agieren. Das aber geht nicht vom eigenen Bürostuhl aus, sondern durch die richtigen Netzwerke und Vor-Ort-Präsenz.

Frauen führen besser

Frauen sind nicht immer die besseren Chefs´, aber. Erfahrungen und Expertisen beweisen: Sie sind kompromissbereiter, überlegter und schaffen so ein ausgeglichenes Umfeld. Und es ist mehrfach erwiesen: Sind Frauen im Führungsteam, arbeiten die Unternehmen profitabler.

Einfache Namen – Garant für die Karriere!?

Schlechtere Bezahlung für gleiche Leistung. Eine Studie erzählt uns nun, dass unsere Eltern schuld an einer vermasselten Karriere und niedrigem Gehalt sind, weil sie uns den falschen Namen gegeben haben. Ja, geht’s noch?

Aus den Ferien

Muss man komplett aussteigen, um das Leben zu geniessen? Nein!
Es ist in einem bestehenden System möglich, integriert und erfolgreich zu sein, trotzdem aber die Freiheit zu genießen. Beides ist möglich „Business & Hängematte“ – sogar mit Kindern.