Vordenker

Kombiniert man Künstliche Intelligenz richtig mit dem Faktor Mensch kann das ein Meilenstein bei der Effizienz führen. Wir haben das genutzt und bei der PLU unser Recruiting digitalisiert.

Erfolgreiche Unternehmen können attraktive Jobs anbieten mit mehr als nur einem existenzsichernden Lohn, sondern auch der Möglichkeit der Weiterentwicklung und Potenzialentfaltung. Auch philanthropische Faktoren spielen eine Rolle. Diese Firmen bekommen meist die besten Mitarbeiter, die sich für´s Unternehmen einsetzen und langfristig bleiben. Ist das gegeben, werden die Personalabteilungen dieser Unternehmen mit Bewerbungsunterlagen geflutet. Bei uns ist das der Fall!

Damit bei der Vorauswahl auch garantiert keine „Perle“ übersehen wird, können Systeme und Künstliche Intelligenz den Mensch im Recruiting Prozess eine wertvolle Stütze sein! Aber Achtung – KI ist nicht alles.

Die Vorauswahl der Besten durch KI

Was unterscheidet KI-Systeme von traditionellen Methoden der Bewerberauswahl? KI ist emotionslos, kann Daten strukturieren und interpretieren, Standardfragen selbständig beantworten, lernt jeden Tag dazu und kann so bis zu einem gewissen Grad die Qualifikation der Bewerber beurteilen. Im Abgleich mit den angegebenen Voraussetzungen, die der Kandidat für einen Job mitbringen muss, entscheidet das System, ob ein Kandidat die Voraussetzungen zumindest im fachlichen Bereich erfüllt. So können wir sicher sein, dass die, die in die nächste Phase rücken wirklich geeignete Bewerber sind. Zudem strafft es den Rekrutierungsprozess und schafft uns nicht nur zeitliche Freiräume.

Künstliche Intelligenz (KI) lässt sich in Rekrutierungsprozessen auf viele Arten einsetzen. So ist sie in der Lage, passende Kandidaten für einen Job selbstständig aufzuspüren und wenn man den Automatisierungsgrad erhöht, auch noch zum Bewerbungsgespräch einzuladen. Digitalisierung kann zudem die Sozialen Netzwerke wie LinkedIn mit den gesuchten Kriterien abgleichen und so auch hier auf Kandidatensuche gehen.

KI ist bei der Personalsuche kein Königsweg

Doch es gibt – Gott-sei Dank – ein Fehler im System. KI verfügt nicht über Empathie. Das System kann also nicht über Sympathie oder Antipathie eines Bewerbers urteilen. Darum ist es für uns auch wichtig, dass wir selbst mit entscheiden, wer kommt eine Runde weiter. Denn letztendlich ist fachliche Qualifikation natürlich wichtig, aber nur die „Hälfte der Miete“. Die PLU-Mitarbeiter benötigen neben allem Beherrschen von Sprachen, Office-Systemen und Chefentlastung noch weit mehr: Einfühlungsvermögen, Sensibilität, Souveränität und Fairness. Das können nur wir prüfen, wenn der Charakter des Bewerbers zu uns passt, dann passt das auch zu unserem Qualitätsniveau, das wir vermitteln.

Eine komplette Automatisierung von Rekrutierungsprozessen ist also trotz aller Möglichkeiten kein Königsweg, sondern nur eine Unterstützung. Unser persönliches Engagement und Leidenschaft für den Beruf ist wichtig, um die Kandidaten zu begeistern und überzeugen. Die finale Entscheidung treffen also wir!

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