New Life mit New Work & VUCA!

Alles hängt an Dir? 50-60-Stunden Woche? Total Land unter? Zig „Last Minute Aktionen“?  Schlechtes Gewissen, weil das private Umfeld zu kurz kommt? Ein Wochenende reicht zur Erholung selten aus? Kollegen, Bekannte und sogar die Familie nerven nur noch? Wenn ja sind sie reif für den Psychologen oder für einen Neustart. Ich habe zweiteres vorgezogen.

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt

Die Begriffe „Workaholic“ und Alkoholiker gleichen sich zu Recht. Genau wie der „Trinker“ merkt der Workaholic gar nicht, wie seine Dauerüberforderung zum Suchtfaktor wird. Statt Flasche ist das berühmte Hamsterrad das offensichtlichste Symptom.  Und wie beim Alkoholiker ist die Selbsterkenntnis der erste Schritt zur Besserung. 

Loslassen von eigenen Denkmodellen

Mir ginge es vor zehn Jahren noch ähnlich. Ich habe den Anspruch erhoben, keiner kann das besser als ich. Also ist man 24-Stunden auf Draht. Doch haben Sie erkannt, dass Sie nur ein Getriebener sind, ist dass der Beginn eines wunderbaren neuen Lebens, das nicht mehr zugemüllt ist, mit Rund-um-die-Uhr-Aufgaben. Und das Beste dabei: Mein Unternehmen war noch nie so erfolgreich. Das ist keine schöne Geschichte, sondern gelebte Wahrheit. Das Geheimnis ist das, was man heute VUCA nennt. VUCA steht für Volatility, Undcertainty, Complexity und Ambiguity. Das hört sich neu an, steht aber für einen Führungsstil, den erfahrene und empathische Manager schon immer pflegten. Und den auch ich mir zu eigen gemacht habe.

Augenhöhe und mitreden

Wie die Schlagworte schon vermitteln, müssen sich Manager in der heutigen sich immer schneller drehenden Welt auf immer unvorhersehbare Entwicklungen einstellen. Darin steckt die große Herausforderung der Führung eines Unternehmens-Chef. Schon das Wort Chef kommt im VUCA-Modell nicht wirklich vor.  Das liegt an der neuen, jungen Arbeitnehmergeneration, die selbstbewusst und gut gebildet, die klassisch hierarchischen Strukturen ablehnt. Sie verlangen Augenhöhe und wollen mitreden.

Will man die besten Talente gewinnen, bedeutet das ein Spagat zwischen Geschäftszahlen und einer empathischen Unternehmenskultur. Diese neudeutsch genannte Corporate Social Responsibility muss also ernst genommen werden. Ich muss zugeben, dass ist für einen Firmeninhaber, der als „One Woman Show“ begonnen, hat nicht leicht. Denn es bedeutet: Verantwortung übertragen, Prozesse und Wechsel transparent zu machen, Diskussion, Widerspruch und eine gewisse Fehlertoleranz zuzulassen. Aber nur das gibt Raum in der heutigen Gesellschaft mitzuhalten. 

Denn dank digitaler Verfügbarkeit will auch der Kunde immer mehr an Prozessen beteiligt werden. Da muss man gerüstet sein und innerhalb des Unternehmens ständig Spitzenleistung bringen, will man die Klientel halten. Das geht aber nur mit einem Team, die in ihrem Arbeitsumfeld unternehmerisch handeln. Das habe ich zugelassen und werde so reich belohnt.

Denn meinTeam handelt schon lange in meinem „unternehmerischen“ Sinne und das bringt automatischen den ökonomischen Erfolg mit sich und beschert mir ein „normales“ Leben, VUCA (oder auch Führen mit gesundem Menschenverstand) und New Work sei Dank!

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