Organisieren Sie noch oder managen sie schon?

90 Prozent aller Führungskräfte sind nichts anders als hoch bezahlte Sachbearbeiter, sie beschäftigen sich mit Dingen, die ihr Team locker erledigen kann und auch tut. So wird nicht nur Zeit verplempert und alles doppelt und 3-fach gemacht, sondern jegliche Motivation und Initiative der Mitarbeiter im Keim erstickt.

People don´t quit their job they quit their boss!, lautet das Fazit der aktuellen Studie der Unternehmensberatung Gallup zum Thema innere Kündigung – aber, wie ich vermute, für niemanden wirklich neu.

„Arbeiten lassen“ und „Chef sein“ ist eine Kunst und es erfordert vor allem eins: loslassen und vertrauen können. Die Größe zu haben, andere glänzen zu lassen, die Möglichkeiten dass andere sich entwickeln, dass sie vielleicht im fachlichen kompetenter sind, als der Chef, ist hart aber eine Voraussetzung, um als gute Führungskraft zu gelten.

Mitarbeiter zu nutzen und nicht auszunutzen ist Chefsache

Die Motivation durch den Vorgesetzten ist wirtschaftlich wichtig. Eine innere Kündigung schlägt sich direkt in der Bilanz nieder. Umso klarer ist die Führungsaufgabe, dass wir die Ergebnisse der regelmäßigen Befragung von Gallup ernstnehmen. Hier mal die wichtigsten Ergebnisse, um klar zu machen, dass das Thema nicht nur Vorgesetzten-, sondern Sache der obersten Führungsebene sein muss:

  • Nur einer von fünf Befragten wird durch das Führungsverhalten seines Vorgesetzten motiviert Hochleistung zu bringen
  • Ein Drittel der befragten Beschäftigten glaubt, dass der Vorgesetzte, der die Entscheidungen trifft, sich mit den Aufgaben auch auskennt.
  • Nur 20 Prozent glauben daran, dass es zugelassen wird Neues auszuprobieren, nach dem Motto ‚trial and error“

Wer das nicht beachtet und sich daraufhin korrigiert, geht künftig unter. Wir befinden uns in einer Zeit der Revolution, die Digitalisierung wird alles verändern, auch unsere Arbeitslandschaft. Das kann man nur zum Vorteil des Unternehmens nutzen, wenn man die Besten an Bord hat und nicht durch Beschränkungen blockiert.

Digitalisierung gibt Zeit fürs Denken

Gute Kommunikation mit den Mitarbeitern auf Augenhöhe ist der Schlüssel dazu. Die Technologie unterstützt uns bei Routineaufgaben, aber nicht beim Denken.

Ich bin sehr froh, ein starkes, selbstständiges Team zu haben, die auch ohne mich Entscheidungen treffen, die den Mut haben Fehler zu machen, die die Kraft und das Selbstbewusstsein haben, daraus zu lernen wieder aufzustehen und weiter zu machen.

So kann ich mich mit Zeit und Muse mit Persönlichkeiten treffen, austauschen und das tun, was mir wichtig ist – offen sein für Neues, mit viel Freude andere Ansichten und Gesichtspunkte verstehen und immer wieder was dazu lernen.

So erfüllt es mich mit sehr viel Freude, dass ich bei einem meiner Wiesnbesuche (Oktoberfest) dieses Jahr meine zwei „alten Kolleginnen“ aus Hilton Park Hotel Zeiten wieder getroffen habe. Beide sind großartige, erfolgreiche Persönlichkeiten!
Franzika Knuppe, ein international gefragtes Top-Model und Annette Zierer eine renommierte PR Managerin mit eigener Agentur und mehreren festen Mitarbeitern. Chapeau Ladies!


 

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