Aus den Ferien

Muss man komplett aussteigen, um das Leben zu geniessen? Nein!
Es ist in einem bestehenden System möglich, integriert und erfolgreich zu sein, trotzdem aber die Freiheit zu genießen. Beides ist möglich „Business & Hängematte“ – sogar mit Kindern.

Lebensbalance ist eine Frage guter Organisation

Endlich Sommerferien! Na, wie war’s im Urlaub? Zwei oder vielleicht sogar drei Wochen Müßiggang, Selbstbestimmung, Genuss und Freude. Doch dann hat uns der Büroalltag wieder. Und was finden Sie vor: 380 E-Mails, Besprechungsmarathon, Budgetkämpfe? Das lässt den Ferieneffekt der Entspannung und Erholung schnell verpuffen.
Tun Sie was dagegen!

Ich hatte eine echt tolle Abenteuerreise mit meinen zwei Kindern. Sie auch? Oder haben Sie lieber am Strand gechillt oder waren sportlich unterwegs? Egal wie Sie diese Zeit gestaltet haben, Hauptsache es waren die schönsten Wochen des Jahres.

Doch kaum sind alle aus den Ferien zurück, geht das Gefühl des Wohlbefindens alsbald im täglichen Einerlei baden.  Vor allem, da in der Abwesenheit wieder „1000 Dinge“ aufgelaufen sind, die jetzt sofort und gleich erledigt werden müssen.

Mit der schnellen Verpuffung des Erholungsfaktors sollten wir schnellstens Schluss machen. Jetzt werden Sie sagen: „Schön wär’s, aber es kümmert sich ja keiner während meiner Abwesenheit.“ Das mag so sein. Aber wenn das so ist, sind Sie und niemand anders schuld.

Business und Hängematte sind vereinbar

Mir hat mein Urlaub wieder gezeigt, dass man durchaus ein ausbalanciertes „Work & Travel“ hinbekommt. Der Schlüssel dazu ist ein gut geschmierter Organisationsmechanismus. Ich weiß wovon ich rede. Zum einen verdiene ich genau damit mein Geld und zum anderen ernte ich in meinem Privatleben die Früchte. Und nicht nur ich, sondern auch meine Kinder, die dank einer effizienten Unternehmensstruktur mehr von mir haben und ich von ihnen. Darüber hinaus kann ich mir selbst die kräftezehrende Doppelbelastung und den energieraubenden Stress sparen, weil ich mich in meiner Abwesenheit nicht fragen muss: „Verpasse ich auch kein wichtiges Mail oder einen Anruf, der sofortiges Handeln erfordert?“

Während meiner Abwesenheit habe ich im Schnitt 5 E-Mails am Tag bekommen, nichts Wichtiges, einfach nur Infos und keinen einzigen Anruf. Ich war den ersten Tag nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub vier Stunden im Büro und was soll ich sagen – alle haben sich gefreut, dass ich mal wieder vorbeigeschaut habe aber keiner hat mich gebraucht. Nicht mal für eine Unterschrift! Ist das nicht cool? Oder würde Ihnen das Angst machen, nicht gebraucht zu werden?

Nachdem also bewiesen ist, dass es im Alltagsgeschäft auch ohne mich geht, habe ich beschlossen meine „Frei“-Zeiten vom Unternehmen auszudehnen (was nicht bedeutet, dass ich in den vorgezogenen Ruhestand trete). Ich werde den Zeitgewinn dazu nutzen neue Ideen, Innovationen und Aktivitäten auszuweiten.

Dinge, auf die ich richtig „Bock“ habe und darum auch mit Verve umsetze.

 

 

 

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