Nur nicht stehen bleiben

Bewegung und Fortschritt gehen Hand in Hand. Darum glaube ich zum einen daran, dass physische Bewegung gleichzusetzen ist mit geistiger Beweglichkeit. Zum anderen, dass geistige Beweglichkeit immer ein Schritt nach vorne ist. Darum überschreite ich eine neue Grenze, indem ich in loser Reihenfolge Sie nicht nur durch Texte animieren will, sondern ein weiteres Sinnesorgan anspreche – das Gehör. Happy PLU Podcasting!

Emma Lehner die Gründerin der international erfolgreichen Bodystreet-Fitnesskette erhebt die Bewegung zum Erfolgsfaktor. Das gilt sowohl für ihr erfolgreiches Franchise-Konzept als auch für ihre persönliche Vita. Die Tansanierin startete als Profi-Leichtathletin und macht danach das, nämlich Bewegung, was sie am besten konnte, zu ihrem Geschäftsmodell.

Bewegung ist eben doch Fortschritt und darum sollten alle Frauen den Schweinhund (komisch, dass es ein Hund und keine Hündin ist) überwinden. Darum ist Emma Lehner die erste Unternehmerin und Power-Lady, die ich in meinem „from nothing to something“ Podcast vorstelle.

Sitzen ist das neue Rauchen.

Apropos Podcast. Das in Verbindung mit Bewegung scheint ein Trendthema zu sein. Axel Springer Chef Matthias Döpfner lässt sich in seiner neu gestarteten Reihe von Hörbeiträgen ebenso zu dem Thema aus. „Wir wollen, dass die Leute viel laufen. Sitzen ist das neue Rauchen. Aber man muss dann auch laufen wollen und sich zurechtfinden“, führt der Medienmanager an.

Ich persönlich weiß ebenso, wie wichtig das ist. Ich arbeite nicht uneigennützig viel an meiner Form. Denn ich merke an mir selbst, dass meine mentale Fitness davon profitiert. Das versuche ich auch meinen Mitarbeitern zu ermöglichen. Das beginnt mit gemeinsamen Lauftrainings für z.B. den B2Run und endet mit einer Mitgliedschaft bei PLU Vital macht fit.

Auf die Plätze, fertig, los

Jedermann aber vor allem auch JedeFrau sollten Sport wie das tägliche Zähneputzen in den Tagesablauf einbauen. Es ist ja bekannt, dass sich das weibliche Geschlecht derzeit stark durch Leistung präsentiert, auch wenn das in mancher Konzernleitung noch nicht angekommen scheint.

Außer beim Mittelstand, wie eine Studie „Arbeitswelten 4.0 im Mittelstand“ von Deloitte konstatiert: „Frauen in Führungsetagen sollten heute die Regel und nicht die Ausnahme sein. Geht es um den Mittelstand, ist diese Forderung weitgehend erfüllt. Bereits die Tatsache, dass die Studienteilnehmer bei der Frage nach einer Diversity-Strategie eine solche nur zu einem sehr geringen Anteil für Frauen vorhalten, lässt den Schluss zu: Hier besteht subjektiv kaum noch Handlungsbedarf. De facto befinden sich heute rund 18 Prozent Frauen in mittelständischen Führungspositionen, wohingegen es bei Großunternehmen nur 8 Prozent sind. 85 Prozent der Konzerne haben sogar ausschließlich männliche Führungsgremien“, heißt es in dem Papier.

Erfolgreiche Unternehmen setzen stärker auf Frauen

Doch es kommt noch besser: „Die Studie unterscheidet innerhalb der untersuchten Mittelständler zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Unternehmen. Hier zeigt sich, dass erfolgreiche Unternehmen stärker auf Frauen setzen: Sind die Zahlen für Vorstände noch gleich, so haben 19 Prozent der erfolgreichen, aber nur 13 Prozent der weniger erfolgreichen Firmen eine oder mehrere Frauen im Aufsichtsrat. Auch bei der Gesamtzahl der Mitarbeiterinnen gibt es Unterschiede: In den erfolgreichen Unternehmen arbeiten 41 Prozent, in den weniger erfolgreichen nur 34 Prozent Frauen“, ist eines der Fazits.

Darum werde ich nicht müde, Frauen dazu zu bringen, aufzustehen, sich zu strecken und dann zu starten. Ich beweise es mit einer Interviewserie über erfolgreiche Persönlichkeiten – natürlich im Podcast- und Video-Format.

Kommentar verfassen